Alexandra Cepko    “Maria Haller”   Alexandra   ist   zum   ersten   Male   auf   der   Bühne   des Sommertheaters   zu   sehen.   Eigentlich   stammt   sie aus   Tattendorf,   der   Liebe   wegen   zog   es   sie   aber nach   Altenmarkt,   wo   sie   heute   beheimatet   ist.   Sie ist    verheiratet,    Mutter    von    vier    Kindern,    hat Musical    in    Wien    studiert    und    singt    seit    einigen Jahren   beim   Kirchenchor   Hafnerberg.   Nebenbei   ist sie    auch    Mitglied    der    Gesangsformation    „Jimmy und    der    Damenchor“.    Natürlich    hat    sie    in    ihrer Ausbildung     Erfahrung     auf     der     Bühne     sammeln     können,     aber     beim Sommertheater   hat   sie   die   erste   große   Hauptrolle.   Ihre   große   musikalische Liebe   gehört   dem   Musical.   Da   besonders   den   „Schmalznummern“   und   die singt sie wirklich „leiwand“.
  Andreas Blieberger    “Kai Dieter Nenee”   Er     war     über     lange     Zeit     die     Stütze     des Landjugendtheaters     am     Hafnerberg,     verdiente seine    ersten    Theatersporen    in    der    Hauptschule Weissenbach   und   besticht   durch   genau   gesetzte Pointen   und   spontane   Einfälle.   Andreas   ist   überaus verlässlich,         wenn         es         darum         geht, Übungsabschnitte          sinnvoll     zu     machen,     was eigentlich   heißen   soll:   Er   kommt   immer   textsicher zu   den   Proben!   Der   Landwirt   aus   Nöstach   kann   auf der   Bühne   „extemporieren“,   also   improvisieren,   was   eine   Gabe   ist,   die   man nur     bedingt     lernen     kann.     Seit     dem     Jahre     2003     steht     er     auf     der Sommertheater-Bühne,   zuerst   als   Piccolo,   dann   als   dumm-gemeiner   Prinz John   oder   als   schüchterner   Liebhaber.   Doch   als   „Piefke“   stand   er   noch   nie   auf den   Brettern,   die   die   Welt   bedeuten   –   eine   neue   Herausforderung,   die   er sicher „knorke“ machen wird.
Günter Foramitti    “Oskar Protzinger”   Günter   ist   seit   dem   „Weißen   Rössl“   unverzichtbarer Teil     des     Sommertheaters     am     Hafnerberg,     seine Darstellung   ist   immer   von   großer   Freude   am   Spiel geprägt   und,   wie   Sie   heuer   sehen   werden,   vom   Mut zur    Hässlichkeit.    Er    hat,    wie    man    so    sagt,    „kan Genierer“.         Die         Selbstbeschreibung         seines darzustellenden   Lieblingscharakters   auf   der   Bühne   „I bin    da    geborene    Ars...“    entspricht    überhaupt    nicht seinem   wahren   Wesen,   denn   er   ist   ein   ganz   netter Kerl.   Privat   ist   er   „First   Sir“   der   Dorfgemeinschaftsobfrau   Hafnerberg-Nöstach Maria   Foramitti,   Vater   von   drei   erwachsenen   Söhnen,   Großvater   (glaubt   man kaum),   Mitglied   im   Kirchenchor   Hafnerberg,   E-Bassist   beim   Liedermacher Philipp          Griessler          und          hauptberuflich          Oberschwester....nein Oberpfleger.....egal,    in    der    Dermatologie-Abteilung    im    Landesklinikum    St. Pölten.
Georg Grandl    “Otto Maier”   Die    Zeiten    ändern    sich,    auch    bei    Georg.    Beim letzten   Sommertheater   war   er   noch   bei   der   NÖM tätig     und     musste     sich     als     Hofberater     mit widerspenstigen    Landwirten    ärgern,    heute    ist    er Versicherungs-vertreter   und   freut   sich,   Menschen durch    sein    Wissen    zu    helfen.    Georg,    derzeit    in Weissenbach   wohnhaft   (????),   stammt   aus   Nöstach und     spielt     bereits     seit     seiner     Hauptschulzeit Theater.    Dort    glänzte    es    als    „King    Louis“    im „Dschungelbuch“,   dann   beim   Landjugendtheater   Hafnerberg.   „Einen   Jux   will er   sich   machen“   von   Nestroy   prägte   sein   Text-Leben.   Fragen   Sie   ihn   nach einem   Zitat   daraus,   wird   er   Ihnen   antworten:   „Das   also   hier   is   der   Ort?“ Eigentlich   weiß   ich   nicht,   warum   er   sich   gerade   diesen   Satz   so   gemerkt   hat, spielte   er   doch   in   vielen   Rollen,   auch   beim   Sommertheater   in   „Salzburger Nockerl“, „Robin Hood“ und „Der fidele Bauer“.
Lisa Hollogschwandtner    “Gesine Nenee”   Durch   privates   Glück   ist   Lisa,   die   eigentlich   aus   Maria Raisenmarkt     stammt,     schon     fast     Altenmarkterin. Beruflich     hat     es     sie     nach     der     Matura     in     die Modebranche    verschlagen,    sie    hat    ihren    eigenen Mode-Blogg    (www.lisaswonderland.at),    mit    dem    sie „MAXIMA-Comepass    Fashion-Blogger    oft    the    year 2017“   wurde.   Sie   will   Modejournalistin   werden   und arbeitet   auch   schon   in   diesem   Bereich,   dennoch   ist Lisa   nach   wie   vor   eine   fröhliche,   zugängliche,   spaßige junge   Frau,   die   sich   tierisch   auf   das   Sommertheater   freut.   Dass   sie   eine etwas   abgehobene   deutsche   Tussi   spielt,   liegt   an   ihrem   schauspielerischen Talent   und   nicht   daran,   dass   es   in   der   Modewelt   teilweise   solche   Typen   gibt. Lisa   glänzte   schon   bei   der   Landjugend   auf   der   Bühne,   vor   allem   aber   bei „Salzburger   Nockerl“   als   „Erika   Dahlmann“   –   ihr   russisches   Lied   gemeinsam mit Robert Ivancich wird unvergessen bleiben.!
Johanna Schwarz    “Julia Haller”   Johanna,   1995   in   Furth   an   der   Triesting      geboren, machte    ihre    ersten    Theatererfahrungen    bei    der Landjugendtheatergruppe   am   Hafnerberg   und,   wie so        viele        unseres        Ensembles,        in        der Musikhauptschule    Weissenbach.    Sie    ist    aber    die Erste,      die      diese      ersten      Schritte      auf      eine professionelle   Basis   stellt,   denn   sie   absolviert   seit 2015       ein       Musical       Studium       am       Vienna Konservatorium   und   seit   2017   am   Jam   Music   Lab   in   Wien,   daneben   studiert sie    auch    Musikwissenschaften,    nimmt    Gesangs-    und    Tanzunterricht    und jobbt,   wenn   gerade   Zeit   ist,   bei   den   „Salzburger   Festspielen“.   Sie   ist   immer beschäftigt   und   trotz   des   Stresses   findet   Johanna   doch   noch   Zeit,   Geige   in diversen Orchestern zu spielen.
Cornelia Granl    “Michaela Haller”   Cornelia,   die   engagierte   Frau   Kapellmeisterin-Stv.   der Blasmusikkapelle   Altenmarkt,   studiert   in   ihrer   Freizeit noch   immer   „Technische   Physik“   und   beherrscht   viele Instrumente    (Klarinette,    Oboe,    Saxophon,    Gitarre, Trompete,     Querflöte).     Daher     tritt     sie     nur     beim Sommertheater   auf   der   Theaterbühne   auf,   sonst   sitzt sie   eher   im   Orchester.   Entdeckt   2010   bei   „Robin   Hood“, brillierte   sie   auch   in   „Salzburger   Nockerl“.   Heuer   singt sie   bei   den   „Singenden   Schwalben“   und   kann   so   auch ihre   sichere   Sopranstimme   einsetzen,   die   auch   im   Kirchenchor   Hafnerberg   zu hören   ist.   Irische   Musik   hört   sie   besonders   gerne,   irischen   Stepptanz   würde sie    gerne    ausprobieren,    doch    hoffen    wir,    dass    sie    dennoch    in    Nöstach ansässig   bleibt   –   sie   kann   das   ja   bei   uns   auch   üben   –   kennen   Sie   da   jemand, der ihr helfen kann?
Theresa Bartl    “Sophie Haller”   Eigentlich    ist    Theresa    ja    Kindergartenpädagogin und   Horterzieherin   und   im   letzteren   Beruf   arbeitet sie    auch.    Ihre    große    Liebe    gehört    aber    dem Gesang,   deshalb   hat   sie   in   den   vergangenen   vier Jahren    am    Diözesankonservatorium    St.    Pölten studiert    und    wird    dies    ab    September    an    der Musikuniversität    Graz    weiter    tun.    Da    wird    dann wenig   Zeit   bleiben   für   den   Kirchenchor   Hafnerberg, das     Klarinetten-     und     Saxophonspiel     bei     der Blasmusikkapelle    Altenmarkt,    die    Jungscharkinder    der    Pfarre        und    ihren eigenen   Landjugendchor,   den   sie   seit   der   Gründung   leitet.   Theresa   stand   in der    Hauptschulzeit    nie    auf    der    Theaterbühne,    sehr    wohl    aber    beim Sommertheater,    als    sie    2006    beim    „Fidelen    Bauer“    als    Kind    debütierte. Seitdem    ist    sie    immer    dabei,    genau    wie    bei    der    Landjugendbühne    am Hafnerberg.
Herbert Grandl    “Pfarrer Somansky”   Ähnlichkeiten    mit    dem    legendären    Pfarrer    Johann Dollansky    sind    nicht    zufällig    und    wirklich    erwünscht und    Herbert    hat    diesen    außergewöhnlichen    Mann wirklich   gut   studiert.   Der   Landwirt   aus   Nöstach   und passionierte    Jäger    ist    seit    der    ersten    Stunde    des Sommertheaters   mit   dabei,   das   heißt   er   spielte   schon in     der     legendären     Inszenierung     von     „Lumpazi- vagabundus“   auf   der   St.   Pankraz-Burgruine   mit.   Zwei seiner       drei       Kinder       sind       bereits       in       seine Bühnenfußstapfen   getreten,   seine   Frau   singt   im   Theaterchor   –   er   hat   also alles   getan,   damit   das   Sommertheater   weiter   gut   funktioniert.   Außerdem   hat er    riesige    Begabung    im    Herstellen    von    köstlichsten    Fleischwaren,    wie Wildkäsekrainer   und   Debreziner,   Leberkäse,   Speck   und,   und,   und...davon überzeugte sich die Theatercrew während der Proben – vielen Dank!
Siegfried Daxböck    “Wamsterer”   Siegfried   ist   ein   Urgestein   unserer   Theatergruppe und    unverzichtbarer    Teil    des    Ensembles.    Schon beim    LFW,    der    heutigen    Landjugend,    war    er erfolgreich   auf   der   Pfarrsaalbühne   zu   sehen,   im Jahre     1996     brillierte     er     als     „Knieriem“     in „Lumpazivagabundus“   auf   der   Pankraziburg   beim ersten    Sommertheater,    dann    in    vielen    kleineren und   größeren   Rollen   im   Arkadenhof.   Unvergesslich sein   Seargent   Dödl   in   „Robin   Hood“.   Der   gelernte Tischler,    Vater    von    zwei    Kindern,    wohnt    mit    seiner    Familie    auf    dem Hafnerberg    und    arbeitet    im    Bauhofteam    der    Marktgemeinde    Altenmarkt. Vielleicht   ist   er   deshalb   als   Darsteller   des   Gemeindesekretärs   Wamsterer   so gut   geeignet   –   wobei,   es   heißt   doch   immer:   Ähnlichkeiten   (in   der   Komödie) mit tatsächlichen Personen oder Sachverhalten sind rein zufällig!
Michael Foramitti    “Hermann Held”   Michael   ist   der   dritte   aus   der   Familie   der   Foramittis, einer,   der   aber   trotz   seines   jungen   Alters   schon   lange auf    der    Bühne    steht.    Nach    der    Musikhauptschule („Heidi“,   „Wickie   und   die   starken   Männer“),   eroberte   er die   Bühne   in   Wr.   Neustadt,   weil   er   dort   am   BORG maturierte.   Beeindruckend   seine   Darstellung   des   Tony in   der   „West   Side   Story“.   Auch   beim   Sommertheater zeigte   er   schon   sein   Talent,   vor   allem   bei   „Robin   Hood“ (2010).    Nach    der    bestandenen    Reifeprüfung,    war Michael   für   zwei   Jahre   beim   Bundesheer   und   verteidigte   unser   Österreich, vielleicht   eignet   er   sich   auch   deshalb   als   „Held“   in   unserem   Stück,   dann absolvierte     er     eine     Metallfacharbeiterlehre,     der     er     jetzt     noch     eine Elektrikerlehre   folgen   lässt.   Legendär   sind   auch   seine   Auftritte   bei   der   FF- Nöstach   Playbackshow,   die   immer   durch   extreme   Bühnenshows   auffallen   da bleibt kein Auge trocken.
Robert Ivancich    “Giovanni Marino”   Was   wäre   ein   Sommertheater   ohne   den   „größten“ Buchhändler    unseres    Bezirkes,    der    mittlerweile einen   eigenen   erfolgreichen   Buchverlag   führt,   den „KRAL“-Verlag.   Unglaublich   fleißig   im   Beruf,   immer im      Stress,      findet      er      dennoch      Zeit,      die Theatertruppe   am   Hafnerberg   zu   verstärken,   wie er    das    seit    1996    tut,    als    wir    noch    auf    der „Pankraziburg“    spielten.    Da    muss    man    schon Verständnis   haben,   wenn   manchmal   in   der   Probe ein   Text   nur   „geschätzt“   wird,   dem   Original   nur   bedingt   ähnelt.      Er   brillierte   in seiner   Traumrolle   als   „Kellner   Leopold“   im   „Weißen   Rössl“   oder   als   strenger Vater   „Dahlmann“   in   „Salzburger   Nockerl“.   Zu   großem   Dank   sind   wir   ihm   und seiner       Ehefrau       Hermine       verpflichtet,       sorgten       sie       doch       für Schauspielnachwuchs,   den   sie   heuer   bewundern   können:   Karoline,   Franziska und Joseph!
Marion Ströcker-Grandl    “Doris Haller”    Die   junge   Schauspielerin   aus   Nöstach,   Tochter   unserer Chefmaskenbildnerin   Sabine,   besucht   die   HLA   Baden und   stellt   sich   nächstes   Jahr   der   Reifeprüfung.   Doch schon   seit   vielen   Jahren   ist   sie   reif   für   die   Bühne, spielte   in   „Schwer   verdächtig“   und   „Honk“   in   der   MHS Weissenbach    oder    beim    Weihnachtstheater    der    LJ Hafnerberg-Nöstach.    Spaß    machen    ihr    Rollen,    bei denen   sie   sich   so   richtig   verstellen   kann.   Da   kommt es   schon   vor,   dass   Marion   eine   dicke   Frau   mimt   –   egal –   obwohl   sie   sonst   sehr   schlank   ist   –   gehört   eben   zur   Darstellung.   Nicht   aber in   unserem   Stück,   denn   da   verkörpert   sie   eine   ganz   nette   junge   Frau,   so   wie sie   es   auch   in   Wirklichkeit   ist:   freundlich,   nett   und   humorvoll.   Nebenbei   singt sie     noch     im     Landjugendchor     und     musiziert     in     der     Blasmusikkapelle Altenmarkt.
Sophie Ackerl, Karoline & Franziska Ivancich, Viktoria Gruber, Lukas Studer  “Kinder”    Beginnen   wir   mit   der   Jüngsten   des   Mädchenquartettes,   Sophie   Ackerl,   die   aus   der   Klauswies   (gleich   in   der   starken   Kurve,   wenn   man   aus   Altenmarkt   auf   den Hafnerberg   fährt)   stammt   und   gerade   die   erste   Musikklasse   der   Musikmittelschule   Weissenbach   abgeschlossen   hat.   Sie   spielt   Klavier,   hat   eine   Schwester   und stand   heuer   im   Juni   zum   ersten   Mal   auf   der   Theaterbühne   bei   „Radau   im   Zauberwald“.   Ein   Jahr   älter   sind   die   Zwillinge   Karoline   &   Franziska,   die   ebenso   die Musikmittelschule   Weissenbach   besuchen.   Karoline   spielt   toll   Klarinette   in   der   Blasmusikkapelle   Altenmarkt,   Franziska   erlernt   Klavier   und   seit   kurzer   Zeit Querflöte.   Auch   sie   standen   bei   „Radau   im   Zauberwald“   auf   der   Bühne   der   Musikmittelschule,   taten   dies   aber   auch   schon   bei   „Teenager-Melody“   im   Jahre 2017.   Viktoria,   die   in   Weissenbach   wohnt,   ist   eigentlich   schon   ein   alter   Hase   im   Theatergeschäft,      spielte   schon   Hauptrollen   in   „Mary   P.“,   „Aschenbrödel“   und „Teenager   Melody“,   ist   also   Absolventin   der   Musikhauptschule   Weissenbach,   wo   sie   in   der   Musikklasse   vieles   für   die   Bühne   lernte.   Jetzt   besucht   sie   das   BORG Wr.   Neustadt.   Lukas   ist   ganz   neu   auf   der   Theaterbühne,   ist   aber   mit   voller   Begeisterung   dabei.   Die   Mutter   Isabel   aus   Kärnten,   der   Vater   Michael   aus Vorarlberg,   er   wohnt   jedoch   auf   dem   Hafnerberg,   ist   also   Niederösterreicher   –   eine   gelungene   Mischung.   Gerade   ist   er   mit   der   Volksschule   fertig   geworden und wird ab September die Musikmittelschule besuchen. Da kann er ja beim Sommertheater viel Erfahrung für die Musicals in Weissenbach gewinnen.
Martin Ströcker-Grandl    “Anton Lang”   Er   ist   einer   der   wenigen   beim   Sommertheater,   der zwar   auch   die   Hauptschule   Weissenbach   besucht hat,   dort   aber   nicht   auf   der   Theaterbühne   stand. Dieser   Virus   packte   ihn   erst   bei   der   Landjugend und    mittlerweile    ist    er    dort    ein    unverzichtbarer Charakter,   denn   er   hat   natürliches   komödiantisches Talent   –   das   kann   man   nicht   lernen.   Großartig   sein Briefträger    in    der    vergangenen    Produktion    „Die wilde    Auguste“    (2017)    oder    sein    Anderl    in    „Die Jungfern   vom   Bründlhof“   (2015),   bei   der   er   eine   Interpretation   von   Ludwig Hirschs   „Gell,   du   magst   mi“   präsentierte,   die   man   noch   nie   zuvor   gehört hatte.   Und   das,   obwohl   er   gleich   bei   der   ersten   Besprechung   kategorisch meinte:   „I   sing   sicher   net!“   Ja,   eh!   Singen   muss   er   beim   Sommertheater nicht, aber die Leute wird er dennoch zum Lachen bringen.
Joseph Ivancich    “Vinzenz”    Joseph   ist   der   jüngste   Schauspieler   in   dem   Ensemble, absolvierte    auch    die    Musikhauptschule    Weissenbach und   besucht   derzeit   das   BORG   Wr.   Neustadt.   Er   ist Mitglied   der   Blasmusikkapelle   Altenmarkt,   wo   er   das Flügelhorn   bläst,   und   erlernt   Klavier   und   Orgel.   Der Jungschauspieler   grundsätzlich,   trotz   seines   Alters,   ein alter    Hase    auf    den    Schauspielbühnen.    In    seiner Pflichtschulzeit   konnte   man   ihn   in   „Schwer   verdächtig“ als     Ganove     oder     als     Prinz     in     „Aschenbrödel“ bewundern,    ebenso    war    er    der    Bert    in    „Mary    P.“.    Beim    LJ-Theater    zu Weihnachten   startete   er   im   Jahre   2016   als   verkleidete   Frau,   was   ihn   zum Ersuchen   animierte:   Bitte,   ich   will   keine   Frau   mehr   spielen!   Erfüllt!   Was   die Frauen   an   ihm   erfreut,   ist   die   Tatsache,   dass   er   gerne   tanzt   –   diese   Spezies Mann ist selten.
Lisa Nagl    “Josefa Nagelsreiter”    Es   ist   das   Comeback   des   Jahres,   denn   zuletzt   stand   Lisa im   Jahre   2011   auf   den   Brettern,   die   die   Welt   bedeuten. Dazwischen   heiratete   sie,   es   kamen   zwei   Kinder   auf   die Welt   und   sie   kehrte   mit   ihrer   Familie   aus   dem   fernen Hainfeld   wieder   ins   „Kreith“   zurück.   Unvergesslich   sind ihre   vielen   Jahre   bei   der   Landjugendbühne,   aber   auch als    „Klärchen“    im    „Weißen    Rössl“    oder    als    dämliche Dienerin    in    „Robin    Hood“.    Sie    beherrscht    das    Fach „Komik“    in    Perfektion,    da    kommt    ihr    die    diesjährige Rolle   gerade   recht.   Neben   ihrer   Tätigkeit   als   Mutter   und   Schauspielerin   ist   sie auch       leidenschaftliche       Feuerwehrfrau.       Dort       haben       es       ihr       die Feuerwehrwettkämpfe   angetan.   Sie   wissen,   das   ist   jene   Challenge,   bei   der man   möglichst   schnell   Feuerwehrschläuche   zusammen-   und   anschließen   muss. Größter    Erfolg    mit    ihrer    Truppe    der    FF    Maria-Raisenmarkt:    3.    Platz    beim Bundeswettbewerb. Nicht schlecht!
Maria Winzer    “Mara Martschini”   Frau      Diplom-Ingenieurin      Maria      Winzer,      ja, ja....inzwischen       hat       Maria       ihr       Studium abgeschlossen     und     arbeitet     im     Bereich     der Lebensmittelkontrolle.   Sie   spielte   ursprünglich   bei der    Blasmusikkapelle    Altenmarkt    Querflöte,    ist aber    auf    Posaune    umgestiegen,    denn    die    fehlte dem      Ensemble      noch.      Maria      hat      großes komödiantisches      Talent,      egal,      ob      sie      als chinesische   Kellnerin   („Außer   Kontrolle“)   oder   als altes   Mutterl   („Robin   Hood“)   auftritt.   Sie   hat   die   Lacher   auf   ihrer   Seite, obwohl   sie   im   wahren   Leben   eher   ein   stilles   Wasser   ist,   aber   die   sind   ja bekanntlich   tief.   In   der   Rolle   des   Fotomodells   „Mara“   betritt   sie   ganz   neue Wege,    aber    auch    diese    wird    die,    auf    einem    Bauernhof    in    Nöstach aufgewachsene Frohnatur, glänzend bewältigen.
Gabriela Schrott    “Brunhilde Moritz”    Die   Frau   Professor   aus   dem   Gymnasium   Gainfarn,   wo sie   Deutsch   und   Sport   unterrichtet,   ist   auch   wieder Teil   unseres   Ensembles.   Eine   strenge   Dame   zu   spielen (bei    „Salzburger    Nockerl“    im    Jahre    2014    war    sie „Tante   Olga“),   liegt   ihr   sehr,   obwohl   sie   das   im   wahren Leben   nicht   wirklich   ist.   Seit   einigen   Jahren   ist   sie Mitglied   des   Kirchenchores   Hafnerberg   und   da   eine der   fleißigsten   Sängerinnen,   denn   es   gibt   kaum   ein Lied,    das    sie    nicht    zu    Hause    vorbereitet    und    übt, damit   sie   es   dann   in   der   Probe   kann.   Weil   ihr   scheinbar   das   Singen   so   große Freude   bereitet,   tut   sie   das   auch   noch   im   Thermenchor   Bad   Vöslau.   Ihre große   Liebe   gehört   ebenso   dem   Wandern,   dem   Reisen   und   dem   vorzüglichen Kochen – also fad wird ihr nie!
Martin Pechhacker    “Bierkutscher Brantl“ & „Rudolf“   Martin      ist      ein      unverzichtbarer      Teil      unsere Theatertruppe.      Schon      in      seiner      Jugendzeit unterstützte   er   das   LJ-Theater   Hafnerberg   durch sein   schauspielerisches   Talent,   obwohl   er   eigentlich in   Enzesfeld   und   Pottenstein   zu   Hause   ist,   seine familiären   Wurzeln   aber   in   Klein-Mariazell   liegen. Wenngleich    seine    Rollen    nicht    unglaublich    groß sind,   so   zeichnet   er   sie   durch   sein   Spiel   immer wieder   aus.   Beruflich   als   Gärtner-   und   Landschaftsgärtner   im   eigenen   Betrieb sehr    engagiert,    verheiratet    (mit    einer    Nöstacherin)    und    Vater    von    drei Kindern   gingen   sich   größere   Rollen   auch   fast   nicht   aus.   Wunderbar   ist   auch, dass   Martin   nach   jeder   Sommertheater-Saison   den   Rasen   des   Arkadenhofes wieder   in   einen   ansehnlichen   Zustand   bringt   –   eigentlich   muss   er   die   Wiese und den Unterbau dafür gänzlich neu anlegen, denn da ist nichts mehr.
Sommertheater Hafnerberg 15.07.2018
Johann Mitterer    “Julius Krautinger”   Juri,    wie    Johann    oft    genannt    wird,    ist    Landwirt    in Nöstach    und    Tierfreund    erster    Güte.    Seit    seiner Jugend     im     „Ländlichen     Fortbildungswerk“     (heute Landjugend)   spielt   er   Theater.   Legendär   ist   seine   Rolle in   „Der   fidele   Bauer“   beim   Sommertheater,   als   er   ein ganzes   Theaterstück   lang   immer   nur   „Mögli   is   schon“ sagte   und   dennoch   das   Publikum   begeisterte.   Heuer ist   seine   Rolle   wesentlich   umfangreicher.   Hansi   ist   ein humorvoller    Mensch,    bescheiden,    aber    immer    für einen    Spaß    zu    haben    und    er    liebt    die    Geselligkeit.    Dort    jemanden    zu „pflanzen“   ist   sein   größtes   Vergnügen.   Außerdem   hat   er   ein   unglaubliches Gedächtnis,   wenn   es   um   historische   Daten   und   Geschehnisse   im   Ort   geht:   Da weiß er alles!
Sommertheater Hafnerberg